Mediation

Neue Ausbildungen Gewaltfreie Kommunikation und Empathische Mediation

Die neuen Ausbildungskurse Gewaltfreie Kommunikation und die Empathische Mediation sind online.

Übrigens: In der gerade begonnen Basis-Ausbildung Gewaltfreie Kommunikation ist der Einstieg mit geringen Vorkenntnissen noch bis 28. Juli möglich!

Basis-Ausbildung Gewaltfreie Kommunikation, Start 10.-13.2.2011

Basis-GFK Biburg 2011

Ausbildung / Aufbaumodul Empathische Mediation, Start 31.3. – 3.4.2011

Empathische Mediation 2011

Mehr

Konfliktkosten und -gewinne in Organisationen – Teil 1

Ein gern angeführtes Argument für Mediation in Organisationen sind die durch Konflikte verursachten Kosten, die man vermeiden könne. Der Begriff „Konfliktkosten“ ist dabei an sich falsch, betriebswirtschaftlich sind Kosten Ausgaben für die in der Produktion eingesetzten Ressourcen. Niemand kauft Konflikte ein… es müsste daher eher Konflikteinbußen heißen, aber egal, es klingt eingängig und so bleibe ich beim Begriff Konfliktkosten.

Ich möchte hier einerseits einen Überblick über die mir bekannten deutschsprachigen Studien zu diesem Thema bieten, und zum anderen die Diskussion darüber anregen. Vor allem Berater und Mediatoren behaupten ja gerne, „Konflikte haben einen Sinn“.  Kann es sein, dass Konflikte nicht nur unerwünschte Einbußen „produzieren“, sondern auch „Gewinne“? Aber erst mal zu den Konfliktkosten in Unternehmen…

Mehr

Kostenloses eBook, Mediation mit Gewaltfreier Kommunikation

Das eBook „Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg – ein Instrument der Mediationkann nach einer kostenlosen Registrierung  unter Active-Books heruntergeladen werden. Es ist die Magisterarbeit von Frau Heidelinde Schachinger, sie schreibt dazu:

„Meine Arbeit habe ich in der Hoffnung geschrieben, Orientierung für die Studenten der Mediation zu geben, die sich mit zwei Mediationskonzepten, dem klassischen Fünf-Phasen-Modell und dem Konzept Marshall B. Rosenbergs, konfrontiert sehen und dieser beider Welten verstehen wollen.“

Ich freue mich, dass sich jemand mit dieser Thematik befassst. Meiner Meinung nach unterscheiden sich die beiden Konzepte „Mediation mit Gewaltfreier Kommunikation“ und „Klassische Mediation nach dem Fünf-Phasen-Modell“ erheblich. Aber dazu später mal mehr, jetzt les ich auch erst mal die Arbeit von Frau Schachinger…

Mehr

Mediation auf dem Vormarsch…

… behauptet die Süddeutsche Zeitung in diesem Artikel. Diese positive Sicht auf die Mediation stammt von Christine Lewetz, Abteilungsleiterin im Leistungsmanagement Rechtsschutz bei der Rechtsschutzversicherung D.A.S. Die Rechtsschutzversicherung hat vermutlich weniger einen tiefgreifenden Bewusstseinswandel im Blick, sondern hofft auf geringere Kosten im Mediationsverfahren. Denn, so Christine Lewetz, „mehr als zwei Drittel unserer Mediationen sind erfolgreich und wirken nachhaltig.“

Mehr

Master of Arts-M.A. (Mediation) – wer braucht das?

Gestern flattert mir eine Mail ins Haus mit dem Hinweis, dass ich nun ein mit dem “Master of Arts (Mediation) ” ein “Upgrading in Mediation” machen und dies auch meinen Ausbildungsteilnehmern anbieten könne. Mein spontaner Gedanke war “Wer braucht denn sowas?”.

Nachdem ich mir die Inhalte des “Upgrades” angesehen habe, die in weiten Teilen identisch sind mit den 200-Stunden-Ausbildungen nach den Standards des Bundesverband Mediation, hat sich dieser Gedanke bestärkt. Das “Upgrade” scheint mir vor allem eine nicht ganz billige 130-Stunden-Mediationsausbildung zu sein, wobei man sich halt danach den schicken Titel Master of Arts (M.A. Mediation) auf den Briefkopf drucken darf. Blöd ist halt nur, dass man vorher schon eine “normale” Mediationsausbildung nach anerkannten Standards gemacht gemacht haben muss.

Meine konkrete Befürchtung ist, dass in universitärem Zusammenhang der Schwerpunkt vor allem auf dem kognitiv-rationalen Arbeiten liegt und die emotionale Entwicklung der MediatorInnenen (wieder mal) viel zu kurz kommt. Da macht auch das eine Modul des “Upgrades” in Gewaltfreier Kommunikation nach Rosenberg (2 Tage) keinen großen Unterschied.

Marshall Rosenberg antwortete mal sinngemäß auf die Frage, was den Unterschied von “Mediation mit Gewaltfreier Kommunikation ” und “normaler Mediation” ausmache:

“Bei einer Mediation mit Gewaltfreier Kommunikation muss man nichts von dem Konflikt wissen!”.

So ist das halt: Um Konflikte zwischen Menschen zu lösen, die an einem Tisch sitzen, braucht man Präsenz, Empathie, Führung und genügend Zeit – aber kein Wissen über den Konfliktinhalt, keine Analyse, Eskalationsgrad etc. Das mag frustrierend sein für unseren menschlichen Verstand, der glaubt, dass Konfliktlösung rational möglich sei (und für eine Heerschar von Wissenschaftlern).

Mehr

Aufbaumodul Mediation 2009 ausgebucht, nächste Ausbildung ab Februar 2010

Das Aufbaumodul Mediation ab Oktober 2009, das als Ausbildung beim Bundesverband Mediation anerkannt ist, ist bereits ausgebucht. Interessierte können sich auf eine Warteliste setzen lassen, falls nach dem ersten Wochenende jemand abspringt.

Das nächste Aufbaumodul für empathische Mediation beginnt im Februar 2010 im Ferienzentrum Gomadingen, auf der schwäbischen Alb zwischen Stuttgart und Ulm. Die Anmeldeunterlagen sind in Kürze online. Das neue Aufbaumodul ist etwas länger, so dass auch Quereinsteiger mit Grundkenntnissen in der Gewaltfreien Kommunikation ihre Ausbildung leichter zu einer anerkannten Mediationsausbildung ausbauen können.

Anmeldeunterlagen jetzt online…

Mehr

Wieviel Professionalisierung braucht die Mediation?

Wieviel Professionalisierung braucht die Mediation?
Wann schadet eine rechtliche Einengung der Ausbildungsrichtlinien der Qualität der Mediation(sausbildung)?
In welchem Interesse ist überhaupt eine Standardisierung der Mediation(sausbildung)?
Ein paar bemerkenswerte Gedanken dazu von der langjährigen Mediatorin Deborah Sword (USA): Professionalization Of Conflict Resolvers

Mehr

Restorative Circles – Auf dem Weg zu einer Gerechtigkeit von Herzen

Wer sich für neue Wege im Umgang mit Verbrechen, Gewalt und Wiedergutmachung interessiert, sollte sich diese Ankündigung von zwei Workshops über „Restorative Circles“ mit Dominic Barter merken. Restorative Circles ist ein Prozess, der von Dominic Barter in Brasilien entwickelt wurde. Seit 1994 zeigt Barter neue Wege zu Eigenverantwortung und Heilung auf. Restorative Circles bringen Täter, Opfer und deren Umfeld in einem Kreis zusammen und laden sie zum Gespräch ein. Miteinbezogen werden alle, die auf irgendeine Weise betroffen sind.

Dominic Barter begann seine Restorative Circles-Arbeit in den Favelas brasilianischer Großstädte. Inzwischen setzt er seinen Ansatz auch auf anderen Gebieten erfolgreich ein: bei der Polizei, in Schulen, Vereinen, NGOs und in der Geschäftswelt. In den ersten 10 Jahren war es Pionierarbeit; 2004 kam der Durchbruch. Seither arbeitet Barter intensiv mit dem brasilianischen Justizministerium sowie dem Bildungsministerium zusammen. Unterstützt von UNDP, UNESCO und dem Sekretariat für Menschenrechte, investiert das Justizministerium in sämtliche Pilotprojekte.
Homepage Restorative Circles
Workshop-Termine in Berlin und Bremen

Und hier noch ein update – ein Interview mit Dominic Barter (Englisch mit dt. Untertiteln)

Mehr

Blutiger Konflikt in Thailand – Du kannst etwas bewegen!

Willst du etwas bewegen?

Berührt es dich, wenn du in den Nachrichten von blutigen Konflikten hörst?
Hast du dir jemals gewünscht, selbst einen Beitrag zum Frieden in solchen Regionen leisten zu können?
Falls du schon einmal die Erzählungen von Marshall Rosenberg gehört hast, wie er in Krisengebieten wie Ruanda, Palästina oder dem ehemaligen Jugoslawien zwischen Menschen vermittelt hat – kennst du diese Mischung aus absoluter Faszination darüber, was mit friedlichen Mitteln möglich ist, und dem inneren Seufzer „Ach, ich wünschte, ich könnte auch so zum Frieden beitragen!“? Du kannst es! (Zitat von der Homepage)

Blutiger Konflikt in Thailand – Du kannst etwas bewegen!

Mehr

Intensiv-Training Mediation 10.-14.11.08

Termin: 10. – 14. November 2008

Ort: Seminarzentrum Linderhof, Allgäu

Kosten: 595,- Euro bzw. 495,- Euro (für ehemalige TeilnehmerInnen unserer Mediationsausbildung bzw. Ausbildung Gewaltfreie Kommunikation)

PDF-Download Seminarinformation

Langjährige Erfahrung in der Ausbildung hat mich gelehrt, dass für die erfolgreiche Arbeit als Mediatorin neben den grundlegenden Mediationsfähigkeiten vor allem die Klarheit und Bewusstheit der MediatorInnen entscheidend sind.

Löse deine inneren Begrenzungen

Der Schwerpunkt des Intensiv-Trainings liegt daher auf der Bewusstmachung und Lösung deiner behindernden Muster und Glaubenssätze, um in deiner Mediationstätigkeit freier, intuitiver und authentischer zu werden.

Anhand „schwieriger“ Situationen in der Mediation wirst du erkennen, wann du unbewusst in „deiner Geschichte“ bist, durch eigene Glaubenssätze den Kontakt zu dir selbst und/oder den Klienten verlierst, wann du aus Unsicherheit empathisch statt ehrlich bist, deine Führungsfunktion aufgibst etc. – und du wirst diese inneren Begrenzungen empathisch bearbeiten und überwinden lernen.

Vertiefe und erweitere deine Mediationsfähigkeiten

Du wirst deine Mediationsfähigkeiten in kritischen und herausfordernden Prozessen einer Mediation vertieft betrachten und erweitern. Dazu gehören bspw. Versöhnung und Vergebung, starke Eskalation, Sprachlosigkeit, der Umgang mit eskalierenden Denk- und Verhaltensmustern der Klienten, Mehr-Parteien-Mediation etc.
In einer sicheren und herausfordernden Lernsituation kannst du so an deinen „blinden Flecken“ und Wachstumsgrenzen arbeiten und noch mehr Selbstvertrauen in dich und deine Fähigkeiten als MediatorIn gewinnen.

Zertifikat:
Du bekommst nach der Teilnahme ein Zertifikat über 30 Stunden Fortbildung zu „Fachgebieten der Mediation“, die z.B. als Teil einer modularen Ausbildung Mediation für die Anerkennung beim Bundesverband Mediation eingebracht werden können.

PDF-Download Seminarinformation

Mehr