Selbständigkeit

Aus dem Nähkästchen erfolgreicher Trainer, Roland Kopp-Wichmann

Mit der Interviewserie „Aus dem Nähkästchen erfolgreicher TrainerInnen“ möchten wir Neulingen im Trainingsgeschäft handfeste und praxisrelevante Tipps geben für Marketing, Akquise und Selbstmanagement.

Wir freuen uns sehr, für das zweite Interview Roland Kopp-Wichmann aus Heidelberg gewonnen zu haben – langjähriger Berater und Trainer für Persönlichkeitsentwicklung.
Seine Homepage www.persoenlichkeits-blog.de

Kopp-Wichmann Seit wann bist du selbständig als Trainer- oder Beraterin?

Seit 1983

Welchen Grundberuf oder Erstausbildung hast du?

Ich war mal Bankkaufmann, arbeitete als EDV-Operator, Werbetexter und Versicherungsvertreter. Dann holte ich mein Abitur in zweieinhalb mühevollen Jahren nach. Danach ein Jahr im Kibbuz in Israel Wartezeit auf einen Studienplatz in Psychologie. Mit 27 Jahren konnte ich dann endlich studieren.

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Richtig reich werden – Selbständigkeit aus integraler Sicht – Teil 3

Bisher habe ich das Thema in Teil 1 und Teil 2 aus Sicht der individuellen Perspektiven beschrieben – den beiden „oberen Quadranten“ des 4-Quadranten-Modells von Ken Wilber. Manche fragen sich vielleicht: Warum braucht es noch mehr, wenn doch „alles was ist“ entweder „innerhalb“ oder „außerhalb“ von mir stattfindet?

Gegenfrage: Zeigst du im Beisein eines Fremden, eines Freundes, deines Partners/deiner Partnerin immer das gleiche Verhalten? Denkst und fühlst du das Gleiche? Wahrscheinlich nicht. Wir sind nicht völlig unabhängig von unserer Umgebung. Die Systemtheorie lehrt uns, dass Menschen in einer Gruppe neue  Verhaltensweisen zeigen, die sich nicht allein aus den bekannten individuellen Eigenschaften erklären lassen. Wir sind soziale Wesen, wir sind auch (aber nicht nur) abhängig von und werden beeinflusst durch andere Menschen.

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Richtig reich werden – Selbständigkeit aus integraler Sicht – Teil 2

(Zum ersten Mal hier? Du fragst dich, was „integral“ überhaupt heißt? Dann wirst mehr Spaß an diesem Artikel haben, wenn du Teil 1 von „Richtig reich werden“ zuerst liest.)

Für alle anderen…. was lernen wir also für unser „Richtig reich-Projekt“, wenn wir uns den Quadranten „Oben-Rechts“ der „integralen Weltkarte“ zu Gemüte führen?

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Richtig reich werden – Selbständigkeit aus integraler Sicht – Teil 1

Wem das Beiwörtchen „integral“ langsam zum Halse raushängt dem sei versichert, dass er (oder sie) hier nichts verpasst, wenn sie (oder er) diesen Artikel einfach jetzt beiseite legt. Es gibt so viele andere spannende Dinge im Leben eines „integral informierten“ Menschen, da muss man wirklich nicht seine Zeit damit verschwenden, das Gleiche in neuen Worten zu lesen.

Also, tschüss – have fun dabei dein Licht in die Welt zu bringen um uns alle zu erleuchten (das meint eine „integrale Weltsicht“ nämlich (auch).

Für alle anderen: Ich verwende das Wörtchen „integral“ ganz gerne, weil es etwas beschreibt, was ich sonst dauernd in (zu) viele Worte fassen müsste, nämlich ungefähr so:

„Eine integrale Diskussion, z.B. hier zum Thema „Selbständigkeit und Geld und so“, schließt alle Bereiche menschlichen Wissens ein, d.h. subjektive und objektive Sichtweisen, individuelle und kollektive Phänomene, grundsätzlich verschiedene „Typen“ (wie z.B. „männlich“ und „weiblich“), darüber hinaus alle vor-rationalen (magisch, mythisch), rationalen und trans-rationalen (mystisch) Weltsichten der Menschheitsgeschichte und noch ein paar Kleinigkeiten mehr, die ich auch noch nicht alle verstanden habe :o )“

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Wenn der Sprung in die Selbständigkeit als Trainer nicht klappen will

Ich durfte in den letzten Jahren einige erfolgreiche Karrieren erleben (teilweise auch unterstützten) – habe aber auch einige herbe Fehlstarts mitbekommen. Ich denke mir oft, dass es bei den „Fehlstarts“ in die Selbständigkeit zwei grobe Erklärungsmuster gibt.

1. Du bist soweit, aber du „fühlst dich noch nicht soweit“.

Dein Umfeld, Kollegen und erfahrene Trainer sagen zu dir, „Du kannst das!“ – und dennoch bist du am Zweifeln und ängstlich vor dem „Sprung ins kalte Wasser“. Entspann dich ;o) Natürlich fühlst du dich nicht so weit! Wenn Du Anfänger bist, ist das normal. Wenn du völlig von dir überzeugt wärst – und diese Gedanken/Gefühle überhaupt nicht in dir auftauchen würden – dann würde ich mir Sorgen machen! Die Seminarszene braucht nicht noch mehr selbstüberschätze Egomanen a´la Jürgen Höller und Co.

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Was ich gerne zu Beginn meiner Selbständigkeit gewusst hätte…

Hier ein paar meiner persönlichen Erfahrungen zu den Themen Existenzängste, den Magazinen der Weiterbildungsszene, dem Weiterbildungsmarkt, Businessplänen, Honoraren etc.

Existenzängste – was sie ausdrücken und wie damit umgehen?

Zu Beginn meiner Selbständigkeit waren Existenzängste laufend präsent – wie eine unangenehme Hintergrundmusik im Restaurant. Ich hatte Angst nicht genug Geld zu verdienen, meine Familie nicht versorgen zu können, in dieser Gesellschaft als Versager dazustehen etc. Heute weiß ich: Dahinter stand der unbewusste Versuch, mich davor zu bewahren, dass die schmerzlichsten Glaubenssätze über mich selbst (z.B. „Ich bin nichts wert, wenn ich nichts erreiche, tue, mache, verdiene etc.“) sich bewahrheiten könnten.

Glaubenssätze haben nichts mit Fakten oder der Realität zu tun, sie sind „nur“ Gedanken. Im Grunde geht es bei Existenzängsten um die alte Frage „Wer oder was bin ich wirklich?“. Wie definiere ich meine Identität? Was macht mich „wertvoll“? Wenn ich das vor 10 Jahren gewusst hätte, hätte ich mich noch früher mehr mit meiner „Innenwelt “ und meine schmerzlichen Glaubenssätzen befasst.

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Das persönliche Internet – die Vorteile von RSS-Feeds und Blogreadern nutzen!

Mir geht es ähnlich wie Alexander Greisle es in „RSS-Newsfeeds verändern meine Internetgewohnheiten fundamental“ beschrieben hat. Seit ich Blogs abonniere – z.Zt. sind es um die 100 auf meiner sog. Blogroll – habe ich wesentlich mehr vom Internet! Weil diese Technik immer noch relativ unbekannt ist, mache ich hier hin und wieder Werbung dafür.

Das persönliche Internet

rss

Natürlich lese ich nicht alle Artikel, die jeden Tag in meinen Newsreader flattern (ich nutze dafür den Google-Reader, clean and simple), aber das ist kein Argument gegen RSS-Feeds/Blogs – wer liest jeden Artikel in der Zeitung?

Durch die RSS-Technik stelle ich mir mein ganz persönliches Internet-Angebot zusammen, in der ich nur ich die Autoren und nur über die Themen lese, die mich interessieren. Wie das funktioniert, ist in diesem kurzen Video witzig erklärt (auf Englisch).

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Suche in den eigenen Blogs oft effektiver

Über die Zeit entsteht in meiner Blogroll ein reicher Wissenspool, den ich mit Google-Reader strukturieren, durchsuchen und für die eigene Arbeit nutzbar machen kann. blog_reader Wenn ich mich z.B. über „Rechtsberatung für Mediatoren“ informieren oder wissen möchte, wer den Film/das Buch „The Secret“ genauso platt findet wie ich ;o) – dann suche ich zuerst in meinen abonnierten Blogs und erst wenn ich dort nichts finde in Google.

Wie kommt man auf (m)eine Blogroll?

Einfache Frage, einfache Antwort: Durch spannende, hilfreiche oder auch witzige Beiträge! Ich mag keine Blogs, die versuchen, durch Beiträge zu allen möglichen populären Themen möglichst viele Besucher anzuziehen (um über Werbung und Affiliate-Programme Geld zu verdienen). Daher miste ich meine Abos regelmäßig aus, wer zu oft, zu allgemein, mit zu wenig Nutzen für mich schreibt – fliegt wieder raus. Hier gilt für mich: Qualität statt Quantität!

Bloggen ist Netzwerken

Bloggen ist persönlich(er) – es ist ein Unterschied für mich, ob ich einfach mal auf eine Website surfe oder einen Blog über eine Weile abonniere. Auch „professionelles“ Bloggen lässt sehr viel mehr von der Persönlichkeit des Autors durchscheinen als eine statische Homepage, die womöglich noch über Jahre nicht verändert wurde. Über Blogs entstehen Kontakte, man kommentiert gegenseitig Beiträge und tauscht sich aus – und ein paar meiner Blogger-KollegInnen habe ich sogar schon „live“ kennengelernt. Also -viel Spaß beim Erforschen dieses „neuen“ Internets.

Wir wünschen allen schöne Osterfeiertage!

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Gewaltfreie Kommunikation bei XING

Über meine positiven Netzwerkerfahrungen mit XING habe ich schon öfter berichtet: Neben den mittlerweile 119 aktiven Kontakten, über die ich mich freue (ich nehme nur Kontakte auf, mit denen ich auch einen persönlichen Bezug per Email oder Telefon hergestellt habe), den durchschnittlich 80-100 Profilaufrufen pro Woche (2300 Aufrufe seit April 2007), einer Einladung als Blog-Autor, vielen anregenden und angenehmen Kontakten und sogar einem Asiatischen Kochkurs mit der „Ammersee-Gruppe“ (da hab ich echt noch was gelernt!) – also, neben all dem begeistert mich im Moment vor allem das enorme Wachstum und die rege Aktivität der XING-Gruppe Gewaltfreie Kommunikation

An dieser Stelle möchte ich auch mal ein herzliches „Dankeschön!“ loswerden an Jürgen Engel und Stephan Rey, die die „XING-Giraffengruppe“ ins Leben gerufen und mit viel Engagement betreut haben. Und natürlich auch mein Dank für die Einladung ins Moderationsteam – ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit!

Jürgen und Stephan haben sechs weitere KollegInnen in das Moderationsteam eingeladen – auch angeregt dadurch,

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Aus dem Nähkästchen erfolgreicher TrainerInnen – Ingrid Holler, München

Mit der Interviewserie „Aus dem Nähkästchen erfolgreicher TrainerInnen“ möchten wir Neulingen im Trainingsgeschäft handfeste und praxisrelevante Tipps geben für Marketing, Akquise und Selbstmanagement.

ingrid.jpgWir freuen uns sehr, für das erste Interview Ingrid Holler aus München gewonnen zu haben, die seit 1986 mit ihrer Firma Ingrid Holler & Team am Markt ist.

Welchen Grundberuf oder Erstausbildung hast du?
…Studienrätin (Englisch/Deutsch)

Welche Fortbildungen hast du speziell für Deine Trainertätigkeit absolviert?
…Didaktik+ganzheitliche Lernmethoden (Suggestopädie), Rhetorik/Präsentation+SoftSkills, Kommunikation, Mediation, Trainerin in Industrie und Wirtschaft, Improtheater, Gewaltfreie Kommunikation, u.v.m.

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Blog-Verwirrung durch Umstellung auf WordPress

Es sind wohl nach unserem Umzug von „Blogger“ (Google) nach „WordPress“ (open source) ein paar Beiträge (z.B. unser Sylvester-Beitrag „Sweet Darkness“) durch die Bearbeitung von Bildern, Links usw. als „neu“ erschienen – und damit auch „ausgeliefert“ worden.

Etwaige Verwirrungen und Belästigungen durch unnötige Mails dadurch bedaure ich sehr – die Umstellung des Blog-Systems war doch komplexer und schwieriger als ich das gedacht hatte und ich blicke ehrlich gesagt auch noch nicht 100% durch wie die schöne neue WordPress-Technik im Detail funktioniert.

Falls Ihr aber jemals über einen eigenen Blog nachdenkt, würde ich auf jeden Fall WordPress empfehlen – die Möglichkeiten und der Support durch eine große „Fangemeinde“ sind erheblich besser als bei Google/Blogger. Es gibt bei WordPress grundsätzlich zwei Möglichkeiten, entweder die Software bei WordPress selbst laufen zu lassen (dann hat man eine Blogadresse wie www.meinblog.wordpress.com) oder sich die Blogsoftware runterzuladen und auf dem eigenen Provider einzurichten (dann kann man einen freien Namen wählen wie www.meinblog.de). Die Selbsteinrichtung ist gut organisiert („5-Minuten-Installation“) und hat auch gut geklappt. Grundkenntnisse im Umgang (FTP Upload, Chmod von Dateien etc.) sind aber notwendig. Ein späterer Umstieg von der ersten auf die zweite Variante ist ohne Probleme möglich.

Die Möglichkeiten bei der Einrichtung auf dem eigenen Provider sind erheblich besser, allerdings muss man dann auch Upgrades etc. selbst installieren (was durch den deutschsprachigen WordPress-Support recht einfach ist). Der Nachteil bei WordPress ist wohl „open source“ bedingt. Da viele Leute an dieser Software mitarbeiten und kleine, oft sehr nützliche Programme („plugins“) dafür schreiben, war ich zu Beginn von der Fülle des Angebots schier erschlagen. Es gingen viele Stunden drauf mit Ausprobieren, Verwerfen, Suchen etc.

Ich hoffe, dass nun die weitere Arbeit mit dem Blog wieder reibungslos(er) läuft und wünsche allen einen schönen Tag! :-)

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