Video „Why Empathy?“
Ein berührendes Video (leider Englisch ohne Untertitel) über die Begegnung eines Ku-Klux-Klan Mitglieds mit Empathie… (Dank an Jürgen Engel für den Tip!)
MehrMeine Bedürfnisse sind zweitranging…
Die Schönheit der Bedürfnisse – die Arbeit mit Glaubenssätzen in der Gewaltfreien Kommunikation
In diesem kurzen Video kann man einen Einblick in die Arbeit der Gewaltfreien Kommunikation mit Glaubenssätzen gewinnen. Es ist schön zu beobachten, wie die empathische Begleitung (durch Robert Gonzales) der Klientin immer tiefere Einblicke vermittelt, woher ihre einschränkende Überzeugungen kommen, wie sie sich durch die bewusste Betrachtung davon distanzieren kann und die Bedürfnisse dahinter wieder spüren kann. Meiner Erfahrung nach ist die enschränkende Wirkung von Glaubenssätzen dadurch nicht sofort verschwunden, aber wenn diese bewusste Betrachtung ein paar Mal geschieht, lockert sich das behindernde Verhaltensmuster mit der Zeit und es entsteht eine neue, innere Freiheit und die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse besser zu spüren und zu erfüllen. Diese spürbare, lebendige Qualität nennt Robert Gonzales die „Schönheit der Bedürfnisse“.
MehrMarshall Rosenberg bei der Mayerschen Buchhandlung
Die Buchhändlerin Barbara Hammes aus der Buchhandlung Mayersche Interbook in Trier stellt das Buch „Gewaltfreie Kommunikation“ von Marshall B. Rosenberg vor.
Grenzen des Coaching
In diesem Video von Hans-Peter Zimmermann beantwortet Theresa Wörndl, Fachärztin für Psychosomatik, einige Fragen, die auch Coaches und BeraterInnen interessieren dürften:
- Wann darf ich als medizinisch nicht ausgebildeter Berater Klienten helfen?
- Bei welchen psychischen Erkrankungen ist ein Arzt notwendig?
- Lassen sich spirituelle Erfahrungen von psychischen Erkrankungen unterscheiden?
- Welche Rolle spielt die Sinnfrage bzw. Spiritualität in einer Beratung?
Video Prof. Schulz von Thun
Die Abschiedsvorlesung des bekannten Kommunikationsforschers an der Universität Hamburg – wie gewohnt vergnüglich und informativ.
lecture2go.uni-hamburg.de – Veranstaltungen
MehrMobbing gegen deutsche Schüler Video
Das Video ist traurig und erschütternd. Da ich gerade selbst in einem "Mobbing"-Fall an einem Gymnasium als Mediator tätig bin, sehe ich einige Parallelen:
- Die Kinder/Jugendlichen sind ein Spiegel ihrer Eltern / der Gesellschaft. Wie auch Jesper Juul immer wieder betont: Wenn wir den Kindern Gewalt antun, indem wir ihre grundlegenden Bedürfnisse negieren (z.B. Autonomie, Gehört-Werden, Schutz vor Gewalt), dann kommt diese Gewalt zurück.
- Die Kinder/Jugendlichen spiegeln das Wertesystem ihrer Eltern. Dogmatische Intoleranz gegenüber "Andersgläubigen" schafft Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Dies ist nicht "schlecht", Entwicklungspsychologisch ist es eine "normale" Stufe z.B. auch bei Kindern. Wenn eine ganze Kultur dies lebt, hat dies auch seinen Sinn. Das heißt NICHT, dass die "modernen" Werte nach Toleranz, Gleichberechtigung etc. diese Intoleranz dulden sollten – aber verstehen und integrieren. Dagegen kämpfen / ausschließen / kriminalisieren etc. hilft erfahrungsgemäß nicht. Klare Grenzen und Empathie dagegen schon.
- Diese klaren Grenzen und Empathie müssen von den Erwachsenen, den Lehrern etc. kommen. Das kann man (noch) nicht von den Kindern erwarten.An der Schule erlebe ich, dass die Kinder sogar selbst sehen, dass ihr Handeln andern schadet, und dass sie das "eigentlich" nicht wollen, aber sie finden selbst keinen Weg aus der Eskalationsspirale. Ich denke, es ist die Aufgabe der "Großen" diese Führung und Struktur anzubieten, die Kinder "rufen" danach.
Mobbing gegen deutsche Schüler Video – sevenload
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Bedürfnisaufschub ist schwer – Das Marshmallow Experiment
Ein nettes kleines Video über das bekannte Mashmallow-Experiment, in dem Kinder mit einer schwierigen Entscheidung konfrontiert werden: Den Marshmallow sofort essen, oder warten und noch mehr bekommen? Auch bekannt als Experiment zum Belohnungsaufschub. Die Fähigkeit, auf die sofortige Befriedigung der Bedürfnisse zu verzichten für eine spätere, noch bessere Belohnung ist schwierig zu erlernen, wie das Video schön zeigt.
Projektionen in Lebendigkeit verwandeln – Videos zur Gewaltfreien Kommunikation von Gerhard Rothhaupt
Mehr davon gibt’s auf Gerhards Homepage:
Visionen und Wege – Dr. Gerhard Rothhaupt – Beratung, Training, Moderation
MehrRestorative Circles – Auf dem Weg zu einer Gerechtigkeit von Herzen
Wer sich für
neue Wege im Umgang mit Verbrechen, Gewalt und Wiedergutmachung interessiert, sollte sich diese Ankündigung von zwei Workshops über „Restorative Circles“ mit Dominic Barter merken. Restorative Circles ist ein Prozess, der von Dominic Barter in Brasilien entwickelt wurde. Seit 1994 zeigt Barter neue Wege zu Eigenverantwortung und Heilung auf. Restorative Circles bringen Täter, Opfer und deren Umfeld in einem Kreis zusammen und laden sie zum Gespräch ein. Miteinbezogen werden alle, die auf irgendeine Weise betroffen sind.
Dominic Barter begann seine Restorative Circles-Arbeit in den Favelas brasilianischer Großstädte. Inzwischen setzt er seinen Ansatz auch auf anderen Gebieten erfolgreich ein: bei der Polizei, in Schulen, Vereinen, NGOs und in der Geschäftswelt. In den ersten 10 Jahren war es Pionierarbeit; 2004 kam der Durchbruch. Seither arbeitet Barter intensiv mit dem brasilianischen Justizministerium sowie dem Bildungsministerium zusammen. Unterstützt von UNDP, UNESCO und dem Sekretariat für Menschenrechte, investiert das Justizministerium in sämtliche Pilotprojekte.
Homepage Restorative Circles
Workshop-Termine in Berlin und Bremen
Und hier noch ein update – ein Interview mit Dominic Barter (Englisch mit dt. Untertiteln)
Ein friedliches Neues Jahr!
Dieses Friedenslied hat mich zu Tränen gerührt. Es ist ein gemeinsames Projekt des Israeli David Broza und des Palästinensers Wisam Murad, gesungen in Hebräisch und Arabisch.
Ich wünsche uns allen, dass wir 2009 ein Jahr mit (noch) weniger Kriegen, Gewalt und Zerstörung erleben – und uns auch daran erinnern, dass die Menschheit heute in so sicheren und friedlichen Zeiten lebt, wie noch nie! Was natürlich nichts daran ändert, dass es noch viel zu tun gibt.
In diesem Sinne, lasst Euch von diesem Lied berühren und ermutigen, Euren inneren und äußeren Frieden in diese Welt zu bringen.
Und so möchte ich diesen Blog für dieses Jahr schließen, mit einem Satz aus „In my Heart“:
„I had enough yesterdays, what I need is a tomorrow“
(Mahmoud Darwisch, palästinensischer Dichter)
Mideast Peace Song – „In My Heart“
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