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Wirtschaftsmediation

So arbeiten wir - Das Verfahren der Wirtschaftsmediation

Konflikte so lösen, dass alle dabei gewinnen!

 

Das Verfahren der Wirtschaftsmediation

  • Vorphase
  • Einleitung
  • Verstehen der Vergangenheit
  • Klärung der Gegenwart - Konflikterhellung
  • Lösungssuche
  • Vereinbarungen für die Zukunft

Ist es Ihnen unangenehm, jemanden zur Konfliktlösung zu beauftragen?

Das ist verständlich! Wir alle haben meist sehr früh gelernt, dass Konflikte "schlecht" sind. Wir möchten lieber in Frieden und Harmonie leben und zeigen nur ungern, wenn wir Streit mit jemandem haben oder uns ärgern.

Ihre Bedenken können wir Ihnen nicht nehmen. Konflikte konstruktiv zu lösen ist möglich, aber es ist nicht immer angenehm! Wir möchten Ihnen jedoch versichern, dass an Konflikten nichts "Peinliches" ist, das es zu verstecken gilt. Ganz im Gegenteil: Konflikte bieten, wenn entsprechend mit ihnen umgegangen wird, eine ungeheure Entwicklungschance! Nutzen Sie sie.

Um Ihnen eine gewisse Sicherheit zu geben, was Sie in einer Mediation erwartet, beschreiben wir hier das Verfahren.

Siehe dazu auch: "Die reinigende Kraft des Konflikts nutzen"

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Wir sind der Auffassung, dass die besten Lösungen aus dem Team bzw. von den Konfliktbeteiligten selbst kommen und nicht von außen herangetragen werden müssen. Die Mediation bietet den sicheren Rahmen, in dem Mißverständnisse und Streitpunkte konstruktiv und zukunftsweisend bearbeitet werden können.

Unsere konkrete Vorgehensweise hängt sehr stark von den Voraussetzungen des Konflikts ab. Besteht der Konflikte zwischen Unternehmen oder innerhalb der Organisation? Wie viele Personen sind beteiligt? Welche Hierarchie-Ebenen? Wie weit ist der Konflikt eskaliert?

Das sind nur einige der Fragen, die wir im Vorfeld der Mediation bearbeiten und berücksichtigen müssen.

Daher läßt sich auch der Verlauf einer Mediation nur sehr grob und allgemein beschreiben. Das im folgenden beschriebene Vorgehen entspricht dem "typischen" Verlauf einer Mediation für ein Arbeitsteam. Bei einer Mediation bspw. zwischen Geschäftspartner können die entsprechenden Phasen variieren.

 

Vorphase

Die Konfliktparteien bzw. in Team-Konflikten die Führungskraft nimmt Kontakt mit uns auf. In diesem Vorgespräch klären wir mit Ihnen alle anstehenden Fragen und prüfen, ob Mediation überhaupt das Richtige für Ihre Situation ist.

In dieser Phase führen wir auch häufig Einzel-Gespräche mit den Konfliktparteien durch, um die Bereitschaft für eine konstruktive Konfliktlösung abzuklären bzw. zu fördern.

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1. Einleitung der Mediation

Dabei geht es vor allem um unsere Vorstellung und ein erstes Kennenlernen aller Beteiligten. Wir erläutern das Verfahren, klären offene Fragen und Bedenken, Zeitliches und Organisatorisches.

 

2. Verstehen der Vergangenheit - Sichtweisen klären

Im diesem Abschnitt geht es uns darum, das Vorgefallene zu verstehen. Alle Beteiligten an einem Konflikt haben ihren eigenen Blickwinkel auf das Geschehen. Wir sorgen dafür, dass all diese subjektiven Sichtweisen "auf den Tisch" kommen und von allen auch verstanden werden (verstehen heißt nicht "einverstanden sein"!). Die Streitpunkte werden z.B. mit einer Konflikt-Landkarte visualisiert. So wird deutlich, um was es geht und welche konkreten Probleme gelöst werden müssen.

 

3. Klärung der Gegenwart - Konfliktklärung

Konflikte lassen sich nicht allein auf der Sachebene lösen. Menschen fühlen sich im Konflikt verletzt, mißverstanden, abgewertet etc. Die konstruktive Bearbeitung dieser Gefühle ist eine wesentliche Voraussetzung für die konstruktive Lösung des Sachkonflikts. Die Beziehungskonflikte werden mit allen Beteiligten geklärt.

In diesem Prozeß übernehmen wir Mediatoren die Rolle des Vermittlers. Wir haben keine Angst vor negativen oder aggressiven Gefühlen und sorgen dafür, dass die hinter diesen Gefühlen stehenden Bedürfnisse und Interessen klar werden. Diese Bedürfnisse und Interessen bilden den Ausgangspunkt für den nächsten Schritt.

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4. Lösungssuche

In dieser Phase geht es um die konkrete Lösung der Sachkonflikte. Wenn die emotionalen Konflikte geklärt sind, verläuft dies meist in einem kooperativen Klima. Für die meisten Probleme gibt es mehr Lösungen als wir uns vorstellen. Deshalb sorgen wir mit unterschiedlichen Kreativitätsmethoden dafür, dass das die Beteiligten eigene, neue Lösungsmöglichkeiten entwerfen. Anschließend werden diese Möglichkeiten bewertet und geeignete ausgewählt.

 

5. Übereinkunft - Vereinbarungen für die Zukunft

Die gefunden Lösungen sollen keine "Lippenbekenntnisse" bleiben. Deshalb ist eine schriftliche Übereinkunft und das Vereinbaren von Arbeitsaufträgen wichtig. Unsere Rolle ist dabei die eines Moderators des Verhandlungsprozesses bzw. eines "advocatus diaboli", der dafür sorgt, dass die Vereinbarungen auf ihre Realisierbarkeit hin überprüft werden.

 

Umsetzung und Nachsorge

Wir lassen Sie nach der Mediation nicht im Regen stehen! Wir erkundigen uns nach geraumer Zeit über den Stand der Umsetzung und evtl. neu aufgetretene Schwierigkeiten. Dazu gehört manchmal auch ein Follow-up-Treffen, in dem diese Punkte behandelt werden. Wird es von Ihnen gewünscht, so können wir die Beteiligten während der Umsetzungsphase coachen.

Fragen? Mail an das Institut Sikor

 

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Letztes Update: 12.06.07
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