Mediations-Newsletter Nr. 2 vom 6.2.2000
Inhalt Mediation-Newsletter Nr. 2
1*** Interessantes zum Thema: Erfolgreiches Online-Marketing.
2*** Alles, was man wissen muß.
3*** Emotionale Intelligenz, Teil II.
4*** Was tun Managerinnen eigentlich, wenn es keine Konflikte gibt?
5*** World Mediation Forum Congress in Italien
6*** Intensiv-Fortbildung Mediation 2000 für Führungskräfte, Berater- und TrainerInnen
7*** So teuer kann es werden, "Recht" zu haben!
8*** Sachen gibt`s: Online Mediation
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Liebe Freunde und Kolleginnen,
ich bin noch ganz angeregt von einem Seminar mit Marshall Rosenberg zum Thema "Gewaltfreie Kommunikation".
Wer Marshall nicht kennt: Er ist klinischer Psychologe, international arbeitender Vermittler und Begründer des Zentrums für gewaltfreie Kommunikation in Sherman/Texas.
Aufgewachsen in ziemlich turbulenten und gewalttätigen Strukturen war es sein berufliches und persönliches Ziel, herauszufinden, was Menschen trennt und was sie verbindet. Dabei hat er entdeckt (nicht als erster), dass unsere Sprache dabei eine wesentliche Rolle spielt. Die "neue" Sprache, die Marshall daraufhin entwickelt hat, nennt er die "Sprache des Herzens". Die Sprache des Herzens ist kurz, klar und "echt", d.h. sie sagt klar, deutlich und ohne Beschuldigung, wie wir uns fühlen, welche Bedürfnisse wir haben und was wir möchten.
Kurz und gut. Ich selbst arbeite in der Mediation und in meinen Seminaren mit der "gewaltfreien Kommunikation" und erlebe immer wieder, welch hocheffektives Mittel sie in der Konfliktlösung oder bei "schwierigen" Gesprächen darstellt.
Ich möchte allen daher empfehlen, sich damit vertraut zu machen. Das geht zum einen über sein Buch "Nonviolent Communication" (bei www.Amazon.de zu bestellen - Beschreibung auch unter Literatur auf unserer Homepage), besser jedoch in einem seiner vielen Seminare, die er oder seine Trainerinnen europaweit durchführen.
Infos dazu gibt es bei der deutschen Koordinationsstelle Conex.
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1*** Interessantes zum Thema: Erfolgreiches Online-Marketing.
Manchmal ist es nicht leicht, zu entscheiden, welche Werbeform die erfolgversprechende ist. Die Seite http://www.werbeformen.de bietet einen Überblick über Werbeformen im Internet - sie konzentriert sich dabei auf praxisrelevante und schon heute eingesetzte Werbeformen. Sie enthält interessante Informationen zum Thema Werbung im Internet und zeigt die Möglichkeiten des neuen Werbemediums.
Und wer sich vor lauter Werbe-Fachbegriffen nicht mehr auskennt, findet hier Unterstützung: http://www.werbelexikon.de
HTML, HOAX-Virus, TCP/IP, wie bitte? Hier naht Hilfe im "Web-Lexikon" unter http://www.cyberslang.de
Lohnt sich das Internet überhaupt als Marketinginstrument? Dazu ein paar interessante Zahlen:
Nach einer internationalen Vergleichsstudie der NetValuation GmbH (Eschborn) sieht die Nutzungsstruktur des Internet für Deutschland zur Zeit so aus:
14% der Bevölkerung nutzen das Internet (das sind über 11 Millionen Menschen in Deutschland!).
67% der Surfer sind Männer in der Altersgruppe zwischen 15 und 49 Jahren. Monatlich waren die Internet-Nutzerinnen durchschnittlich 8,4 Tage online, mit durchschnittlich 4,3 Stunden.
Was für erfolgreiches Internet-Marketing wichtig ist:
Während der 17 Minuten pro Internetsitzung rufen die Surfer 39,5 Seiten auf! Das heißt die durchschnittliche Verweildauer pro Seite beträgt ca. eine halbe Minute - dreißig Sekunden! Was folgt daraus?
Die Zeitspanne, in der fleißige Surfer (so wie ich) entscheiden, ob sie auf einer Seite bleiben oder nicht, ist sehr kurz. Wenn Eure Seite also schon mal 30 Sekunden braucht, bis sie halbwegs lesbar auf dem Bildschirm erscheint, dann klickt sich die genervte Surferin schon weiter.
Und wenn der Inhalt der Hauptseite dann aus einem schlichten "Hallo", ein paar nichtssagenden Floskeln und "Hier geht's weiter..." besteht , dann steigt die "Nix-wie-weg-Klick-Tendenz" nochmal um 50% (wenn sich hier u.a. die Webmaster des "Bundesverband Mediation" angesprochen fühlt, um so besser - aber tröste Dich, Du bist nicht alleine).
Und wenn dann noch die nutzbringenden Inhalte - sofern es sie denn überhaupt gibt - unter so vielsagenden Überschriften wie "Über uns", "Unser Angebot", und "Was sie sonst noch von uns wissen sollten" versteckt sind...
O.K. Ihr habt den Wink verstanden ;-)
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2*** Alles, was man wissen muß.
Wer es noch nicht weiß: Die Enceclopedia Britannica gibt es nur noch auf CD oder jetzt kostenlos im Internet. Wer hier nicht genug Informationen findet, dem können wir auch nicht mehr weiterhelfen ;-)
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3*** Link zu emotionaler Intelligenz
Was ist eigentlich emotionale Intelligenz? Wer nicht gleich das ganze Buch von Daniel Goleman (s. den letzten Newsletter) lesen möchte, findet auf der Seite von "Zeit zu Leben" eine schöne Zusammenfassung zu diesem Thema. Und Tips, wie man EQ trainiert gibt's auch gleich dazu.
http://www.zeitzuleben.de/inhalte/beruf_karriere/erfolgsmethoden/eq_1_was.html
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4*** Was tun Managerinnen eigentlich, wenn es keine Konflikte gibt?
Es wird geschätzt, dass Manager ca. 30% Ihrer Zeit damit beschäftigt sind, Konflikte zu bearbeiten - leider sagen die Untersuchungen nichts darüber, ob darin auch die Konflikte der Manager mit sich selbst enthalten sind ;-)
Aber Spaß beiseite: Diese Zahl ist ja nicht neu und trotzdem wird niemand widersprechen, wenn ich behaupte, dass die wenigsten Führungskräfte darauf vorbereitet sind. Nicht dass sie daran "Schuld" hätten, denn wir lernen ja nirgends einen konstruktiven Umgang mit Konflikten. Oder ward Ihr etwa auf einer Schule, wo es ein Fach "Soziale Kompetenz" o.ä. gab?
Zum Glück tut sich auf dem Gebiet der "alternativen Konfliktlösungsverfahren" ja einiges und wie so oft, sind uns hierbei die Amerikaner ziemlich weit voraus.
Einen interessanten Artikel mit vielen Quellenhinweisen zum Thema Konflikte in der Arbeits- und Geschäftswelt findet Ihr unter
www.conflict-resolution.net/articles/Ford1.cfm
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5*** World Mediation Forum Congress in Italien
Der 3. World Mediation Forum Congress findet dieses Jahr Ende September auf Sardinien / Italien statt. Wer sich darüber informieren möchte oder überlegt, daran teilzunehmen, kann sich hier informieren (leider "nur" auf Englisch, Spanisch, Italienisch oder Französisch): http://www.puntodifuga.it/cerium/wmf2000.html
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6*** Intensiv-Fortbildung Mediation 2000 für Führungskräfte, Berater- und TrainerInnen
Aufgrund der Nachfrage bieten wir neben den "normalen" Ausbildungen nun eine Intensiv-Fortbildung Mediation speziell für Führungskräfte, Trainer- und BeraterInnen an. Beginn: Oktober 2000.
Anmeldung jetzt - und wer es vor dem 1.7. schafft bekommt auch noch "Rabatt"!
Eine ausführliche Seminarbeschreibung könnt Ihr bei uns anfordern. Ihr findet Sie auch auf unserer Homepage unter "Seminare".
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7*** So teuer kann es werden, "Recht" zu haben!
Falls Juristen diesen Artikel lesen - locker bleiben ;-)
Für alle anderen: Wer schon immer mal wissen wollte, wie teuer es werden kann, unbedingt "Recht" zu haben. Hier wird Euch geholfen. Auf der Seite Jusline bekommt Ihr die Gebühren je nach Streitwert schwarz auf weiß. Und wundert Euch nicht über die große Zahl an Prozeß-, Verhandlung-, Mahn-, Erörterungs-, Beweis- und sonstigen diversen Gebühren. Schließlich wollen unsere Juristinnen ja auch von was leben.
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8*** Sachen gibt`s: Online Mediation
Ich habe es erst nicht geglaubt, aber es gibt sie tatsächlich: Die virtuelle Mediation.
Die deutschen Pioniere unter Cybercourt haben Ihr Angebot im Moment gerade lahmgelegt, aber auf der amerikanischen Seite Onlinemediators könnt Ihr nach einer Anmeldung gleich anfangen, virtuell zu streiten.
Ich kann mir im Moment zwar noch nicht ganz vorstellen, wie das funktionieren soll, aber ich laß mich überraschen.
Bis zum nächsten Mediations-Newsletter :-)
Herzliche Grüße
Markus Sikor
© 2003 Institut Sikor
Letztes Update:
12.06.07
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