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Newsletter Nr. 29 - Institut Sikor und Visionen und Wege

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Dies sind Gratis-Informationen des Institut Sikor (Verantwortlicher Autor: Markus Sikor, Kürzel "ms") und der Firma Visionen und Wege (Verantwortlicher Autor: Gerhard Rothhaupt, Kürzel "gr"). Die Inhalte unterliegen, soweit nicht anders angegeben, dem Copyright der Autoren. Eine Weitergabe zu nicht kommerziellen Zwecken sehen wir gerne, andere Nutzungen bitten wir mit uns abzusprechen.

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1 *** Ohnmächtige Wut, wütende Ohnmacht und Trauma (gr)
2 *** Notizen vom 1. GFK-Training in La Paz / Bolivien (ms)
3 *** Erstmalig in Deutschland: Advanced-Training des "NVC-Training-Institute" aus den USA (ms)
4 *** Dokumentation zu Gewaltfreier Kommunikation im Kindergarten wieder erhältlich (gr)
5 *** Mediationstag in Karlsruhe (ms)
6 *** Blog (Web-Log) des Institut Sikor (ms)
7 *** Bericht eines Autisten (ms + gr)
8 *** Peacecounts - Friedensprojekte weltweit (ms)
9 *** Audio-Interview (MP3) mit Bischoff Desmond Tutu zu "Global Healing and Reconciliation" (ms)
10 *** Familienfreizeit Gewaltfreie Kommunikation - Nachlese und Vorschau (gr)
11 *** Soziokratietraining für GFK-Engagierte
12 *** Seminare, Fort- und ausbildungen 2006 (ms + gr)
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Liebe Freunde und Kolleginnen,
herzlich willkommen im neuen Jahr auch von uns. Das Jahr ist gerade mal 6 Wochen alt und schon wieder sind so viele Sachen passiert. Von einigen Neuerungen soll dieser Newsletter erzählen.
Viel Spaß beim Lesen
Gerhard Rothhaupt und Markus Sikor
Wichtige Meldung kurz vor Schluß... die Initiative "Neue Schulen braucht das Land" führt vom 31.3.-2.4.06 eine Pilotwerkstatt durch. Dieses Projekt wird u.a. auch von Enja Riegel (Autorin von "Schule kann gelingen"), Prof. Margret und Declan Kennedy, Marshall Rosenberg u.a. unterstützt. Hier die Website: http://www.neue-schulen-braucht-das-land.de

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1 *** Ohmächtige Wut, wütende Ohnmacht und Trauma (gr)
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Kennt ihr auch scheinbar völlig unangemessene heftige Ausbrüche bei Eurem Partner oder einen völligen emotionalen Rückzug aus scheinbar nichtigem Anlass? Ja? Dann liefert euch das Buch "Power under" von Steven Wineman vielleicht neue Einsichten. Wineman führt solche Reaktionen auf frühere traumatische Erfahrungen zurück. Der Begriff Trauma wird von Wineman und anderen Wissenschaftlern mittlerweile nicht nur für einmalige besonders schwerwiegende Gewalterfahrungen (wie z. B. Vergewaltigung, Kriegserfahrung) verwendet, sondern auch für Schädigungen, die durch längerfristige Prozesse ausgelöst werden, in denen wir uns scheinbar machtlos einer gewalttägigen Situation ausgesetzt sehen.

Diese als Trauma Typ II bezeichnete Situation tritt z. B. häufig bei Mobbing auf, das ja leider auch zur Grunderfahrung vieler Schüler zählt. Wieman weist darauf hin, dass Traumatisierung in diesem Sinn quasi in unsere auf Dominanz aufgebaute Gesellschaft eingebaut ist. Teuflisch ist nun, dass bei traumatisierten Menschen das Trauma auch durch unscheinbare Anlässe wieder wachgerufen werden kann. In diesen Situationen agieren wir dann aus der subjektiven Ohnmacht heraus und schlagen um uns wie ein Ertrinkender. Anders als in der ursprünglichen Situation können wir aber durchaus objektiv über Macht verfügen.

Unsere Ausagieren führt dann möglicherweise zu traumatisierenden Situationen bei anderen Menschen, in denen diese dann scheinbar machtlos unserer Wut ausgesetzt sind. Wieman untersucht in "Power unser" sehr eindrücklich, wie diese Kombination aus subjektiver Machtlosigkeit in objektiven Machtsituationen dazu beiträgt den Teufelskreis der Gewalt immer wieder aufs neue anzutreiben und liefert damit auch interessante Anstösse für die Diskussion um einen sozialen Wandel. Das Buch gibt es kostenlos und auf Englisch im Internet unter http://www.traumaandnonviolence.com/. Wer keine Lust hat, das ganze Buch zu lesen oder mit Englisch auf Kriegsfuß steht, dem sei meine Reflexion zum Buch mit umfangreichen Originalzitaten empfohlen. Das ganze gibt es genau hier: http://www.visionenundwege.de/artikel/ohnmacechtige_wut.htm



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2 *** Notizen vom 1. GFK-Training in La Paz / Bolivien (ms)
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Drei Mal hatte ich dieses und letztes Jahr die Gelegenheit, in La Paz, Bolivien, eine Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation und Mediation zu geben. Durch das Engagement von Regine Lübben-Chambi, Projektkoordinatorin des Deutschen Entwicklungsdienst in La Paz konnten ca. 30 MitarbeiterInnen aus Organisationen der Entwicklungshilfe die "Giraffenwelt" kennen lernen und ausprobieren. Für mich war dies eine neue Herausforderung, die ich gerne mit Euch teilen möchte: Hier ein paar Auszüge aus meinem Tagebuch...
La Paz, 23.9.05
"Seit ich in La Paz angekommen bin, werde ich zunehmend angespannt und ich frage mich woran das liegt. Die Begrüßung von Regine und ihrem bolivianischen Ehemann Marcelo war überaus herzlich und ich fühlte mich bei ihnen und ihren drei Kindern schnell heimischV Meine Gedanken kreisen viel um die Erzählungen zur alltäglichen Gewalt in Bolivien. Die sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede und die daraus folgenden Spannungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen sind groß und täglich präsent. Viele Menschen scheinen auf und von der Straße zu leben. Es ist üblich, dass sich bspw. der Unmut der Bürger in tagelangen Straßenblockaden und -kämpfen entlädt. Irene und Burkhardt, die mich im Seminar als Übersetzer unterstützen, berichten von einer Schießerei gegenüber ihrem Grundstück - scheinbar ging es um unklare Eigentumsverhältnisse. Ich habe weniger Angst um meine persönliche Sicherheit, aber ich merke, dass ich mich oft frage, was ich diesen Menschen hier überhaupt geben kann. Ich, der ich aus einem behüteten, sicheren Land komme, soll diesen Menschen hier etwas Sinnvolles für ihre brennenden Probleme anbieten können? Auf den Straßen verkaufen Menschen in ärmlichster Kleidung ein paar Früchte, und ich will hier ein Seminar über Kommunikationsprobleme abhalten? Es gibt wohl wichtigere DingeV

La Paz 25.9.05
Ich brauche viel Selbstempathie und bekomme diese auch per Telefon von meiner Partnerin um wieder in Kontakt zu kommen mit meinen Bedürfnissen, hier etwas Sinnvolles zu tunV
Die Art der Arbeit im Seminar unterscheidet sich doch erheblich von meinen bisherigen Trainings in Deutschland. Die TeilnehmerInnen sind es wenig gewohnt, zu persönlichen Themen zu arbeiten. Es geht sehr häufig um politische und gesellschaftliche Themen. Die Frage ist oft "Wie kann man der gesellschaftlichen Gewalt begegnen?".
Den TeilnehmerInnen leuchtet jedoch die Vorgehensweise der GFK (vom "inneren zum äußeren Frieden") sehr ein und so arbeiten sie engagiert an ihren "Wolfsurteilen" und an Konfliktthemen aus ihrem AlltagV
Eine Teilnehmerin aus dem Bürgermeisteramt möchte ein Rollenspiel machen zu einem Thema, dass sie sehr beschäftigt. Sie muss in einer Strasse in La Paz den Marktfrauen klar machen, dass sie in eine andere Gegend ziehen müssen. Die Marktfrauen sind darauf hin in ihr Büro im Rathaus eingedrungen, haben lautstark protestiert und sie persönlich bedroht ("Wir zerschneiden Dir das Gesicht"). Ich höre ihr erst einmal lange zu und sie erzählt unter welchem Druck sie steht (was ihr anzusehen ist). Die Empathie tut ihr sichtlich gut und gleichzeitig fehlt ihr natürlich jede weitere Unterstützung auf ihrem Posten. Im Rollenspiel spielt sie eine der Marktfrauen und erzählt nachher, dass sie sich stark mit der absoluten Frustration und Verzweiflung dieser Frauen verbinden konnte. Für diese Frauen ist Gewalt(-androhung), wie für viele BolivianerInnen, einfach die bekannteste (und oft auch erfolgreiche) Strategie um überhaupt auf ihre Probleme aufmerksam zu machen.

La Paz 28.9.05
Es wird sehr deutlich, dass Gewalt in Bolivien ein kollektives Thema mit jahrhundertelanger Geschichte ist - und dass sich diese Geschichte nicht in 5 Tagen ändern oder verarbeiten lässt. Gleichzeitig sehen die TeilnehmerInnen in der Haltung der GFK eine echte Möglichkeit, zum gewaltfreien sozialen Wandel in Bolivien beizutragen... Nach fünf intensiven Tagen erzählen viele, wie bewegt sie von der Vision der GFK seien. Ich bin tief berührt von der Begeisterung und den Rückmeldungen z.B von Donato, dem ehemaligen Erziehungsminister, der vorhat die Idee der GFK in seine Vorlesungen an der Universität einfließen zu lassen, z.B. von Miguel, Vertreter der SOS-Kinderdörfer in Bolivien, der die GFK dort einführen möchte "und natürlich in meinem Familienleben", z.B. von Ferran, Sozialarbeiter im Jugendknast, der "unbedingt die Mitarbeiter dort zu Giraffen machen möchte, ..."


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3 *** Erstmalig in Deutschland: Advanced-Training des "NVC-Training-Institute" aus den USA
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Wir sind froh, vier der erfahrensten TrainerInnen für Gewaltfreie Kommunikation nach Deutschland einladen zu können! Sie bieten unter dem Titel "The Living Energy of Needs" ein Vertiefungstraining in Gewaltfreier Kommunikation an.
Die TrainerInnen Susan Skye, Towe Widstrand, Robert Gonzales und Wes Tayler führen dieses Training seit vielen Jahren durch. Sie sind Pioniere der Gewaltfreien Kommunikation und (neben Marshall Rosenberg natürlich) mit die erfahrensten Trainer weltweit.
Aus dem Seminartext:
"The Living Energy of Needs" unterstützt die weitere Entwicklung der grundlegenden GFK-Fähigkeiten und des GFK-Bewußtseins. Darüber hinaus haben wir unser Training über die letzten 5 Jahre dahingehend entwickelt, unsere TeilnehmerInnen dabei zu unterstützen, einen praktischen Zugang zu ihren Bedürfnissen zu finden und diese in einer tieferen Dimension zu leben. Die Erfahrung der lebendigen Energie der Bedürfnisse fließt in das gesamte Training ein, als eine grundlegende Dimension, von der aus wir den GFK-Prozess lernen und leben.
In den Worten einiger TeilnehmerInnenV
"Dies ist eine völlig neue Dimension der GFK für mich, von der ich nicht wußte, dass es sie gibt. Sie stimmt sehr mit meinen spirituellen Erfahrungen überein."
"Ich übe die GFK seit 3 Jahren und ich bin begeistert, dass Euer Training eine Tiefe erreicht, die ich nicht erwartet hatte. Jetzt erlebe ich Bedürfnisse aus einer Haltung der Fülle, nicht als etwas das "fehlt".
"Ich habe mich mit diesen Themen seit Jahren beschäftigt, aber erst heute, nachdem ich heute diesen einfachen Prozess (der Transformierung von Wolfs-/Glaubenssätzen in die lebendige Energie von Bedürfnissen) erlebt habe, fühle ich mich komplett befreit von diesen begrenzenden Überzeugungen."
Die TrainerInne arbeiten in Englisch, Übersetzung ins Deutsche nach Bedarf in Kleingruppen.
Termin: 25. September bis 2. Oktober (7 volle Tage)
Ort: Seminarhaus Linderhof im Allgäu
Preis: ca. 950,- Euro plus Unterkunft/Verpflegung, Frühbucher-Rabatt (bis 15. Juni) ca. 800,- Euro
Unterkunftskosten ca. 53,- Euro/Tag im DZ mit Vollpension
Weitere Informationen auf unserer Homepage.
Hier findet Ihr die Original-Beschreibung des Seminars (auf Englisch). Homepage des NVC-Training-Institute


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4 *** Dokumentation zu Gewaltfreier Kommunikation im Kindergarten wieder erhältlich
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Die Dokumentation zu unserem Projekt zur Gewaltprävention im Kindergarten hat großen Anklang gefunden. Nachdem sie einige Zeit ausverkauft war, gibt es jetzt eine Neuauflage. Die Aufmachung ist etwas einfacher, deshalb kostet das Ganze auch nur noch 8 Euro zzgl. 3 Euro Versand. Erhältlich beim Kinderhaus Göttingen mailto:info@kinderhaus-goettingen.de. Eine Kurzbeschreibung und eine Broschüre gibt es auch im Internet unter (http://www.visionenundwege.de/projektbeschreibungen/kinderhausprojekt.htm)


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5 *** Mediationstag in Karlsruhe
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Siliva Richter-Kaupp hat auf meine Bitte hin einen kurzen Eindruck vom letzten Mediationstag in Karlsruhe geschrieben - als Anregung und zum Nachmachen!
"Mit der Resonanz auf unseren Mediationstag waren wir übrigens sehr zufrieden. Es waren über 80 Besucher (zum "Hauptprogramm" am Nachmittag noch einige mehr) da, die regen Gebrauch von unseren zahlreichen Angeboten gemacht haben. Selbst zu meinem Workshop zum Thema "Mediation in der Wirtschaft" kamen 13 Teilnehmer! Ich hatte mich auf einen intimen Mini-Workshop mit 2-3 Teilnehmern eingestellt gehabt, weil ich davon ausgegangen war, dass ein solches Setting (Volkshochschule) kaum Menschen mit Interesse an Wirtschaftsthemen anziehen würde. Entsprechend überrascht war ich als sich der kleine Raum immer mehr füllte und kein einziger Stuhl mehr übrig blieb. :-) Nach dem Workshop hatte ich dann auch noch eine Schnupper-Mediation - wie auch einige meiner Kollegen. Wie schon im vergangenen Jahr gab es auch dieses Mal wieder einige Besucher mit akuten Konflikten, die den Mut hatten, diese im Rahmen einer Schnupper-Mediation anzugehen! Der Kultur-Dezernent der Stadt Karlsruhe erschien auch wie versprochen (wir waren uns bis zum Schluss nicht ganz sicher) und hielt eine kleine Einführungsrede mit recht persönlicher Note und am Tag danach erschien dann sogar ein größerer Artikel in der lokalen Tageszeitung BNN (deren entsandter Redakteur sogar an einem Workshop teilgenommen hatte). Also alles in allem waren wir sehr zufrieden mit der Resonanz und werden die Reihe im nächsten Jahr vermutlich fortführen - frei nach dem Moto "steter Tropfen höhlt den Stein".
Ein detaillierter Bericht findet sich auch auf der Homepage von Siliva http://www.successatwork.de/
Herzlichen Dank Siliva und weiterhin alles Gute für Deine Arbeit!

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6 *** Blogs (Internet-Tagebücher = WeB-LOGs) - Neue Ideen fürs Selbstmarketing!
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Seit Anfang des Jahres ist der Blog des Institut Sikor online! http://www.institut-sikor.de/blog/index.php/
"Blogs" sind eine Art Tagebücher, die im Internet geführt werden. Ich verfolge seit einiger Zeit ein paar Logs zur Gewaltfreien Kommunikation und Mediation, aber da tat sich bisher nicht viel. Viele Blogs ergehen sich in Belanglosigkeiten. Das Potential für eine sinnvolle Nutzung von Blogs wäre schon vorhanden und zwar deshalb, weil sie eine sehr elegante Möglichkeit der Informationsversorgung sind. Man kann Blogs, die entsprechende Browsertechnik vorausgesetzt, nämlich wie einen Newsletter abonnieren - ohne die Nachteile von Newslettern (Emailadresse wird angegeben, Spamgefahr, bei Nichtgefallen muss man sich austragen etc.). Sobald dann eine Neuigkeit auf der Blogseite ( erscheint, lädt der Browser diese herunter, voila, schon hat man die aktuelle Seite.

Für Webseitenbetreiber wie mich und Euch hat ein Blog den Vorteil, dass sich Informationen sehr schnell und unkompliziert veröffentlichen lassen. Ein simpler Internetzugang, ja - im Prinzip ein Handy (per sms) reicht dafür aus! Einfach ein Betreff und ein kurzer Text an eine geschützte Mailadresse - schwups ist das Ganze online!
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Blogerszene eine intensive Nutzerszene ist, soll heißen, wenn Euer Blog halbwegs informativ ist, wird er schnell vernetzt werden und damit steigt Euer Ranking in der Google-Suchmaschine. Über unseren Blog kamen in den 5 Tagen seit er online ist, mehr Verweise auf unsere Homepage als über ALLE anderen Seiten (Google-Deutschland ausgenommen)!
Ein paar Nachteile gibts natürlich auch:
Wie gesagt, noch sind die viele Blogs schlicht Schrott und haben höchstens Unterhaltungswert (je nach Anspruch halt ;o). Aber das ändert sich, und auch Google hat schon eine eigene Blog-Suchmaschine (nachdem es einen der größten Bloganbieter aufgekauft hat), http://blogsearch.google.com/.
Der Ruf von Blogs war bisher dementsprechend - wer sich aber etwas umsieht (einfach mal ein paar Suchbegriffe eingeben in Google-Blogsearch) wird feststellen, dass es echte Perlen gibt!
Blogs bedürfen regelmäßiger Pflege, aber dass solten Selbständige mit ihren Webseiten eh machen.
Das Layout ist (bewußt) rudimentär und nur mit HTML-Kenntnissen an eigene Vorstellungen anzupassen.


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7 *** Bericht eines sogenannten "Autisten"
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David Luczyn hat einen Erfahrungsbericht über ein International Intensive Training mit Marshall Rosenberg geschrieben (IIT). Eine Besonderheit dieses Trainings war die Teilnahme von Uwe Waselowski, einem Mann der üblicherweise als "Autist" bezeichnet wird. Wir kennen Uwe seit vielen Jahren und haben mit ihm etliche Seminare besucht. Wir kennen die Irritation der TeilnehmerInnen zu Beginn, wir haben viele verschiedene Umgangsarten mit ihm kennengelernt. Und wir haben von Uwe sehr viel gelernt, z. B. darüber, zu den eigenen Bedürfnissen zu stehen. Als wir Uwe das erste mal trafen und er in einer für uns schwer verstehbaren Art ohne Worte in unserem Sinn kommunizierte, ging ich (Gerhard) ganz selbstverständlich davon aus, dass auch er mich versteht. Dem ist aber überhaupt nicht so. Ich habe meine eigene Unfähigkeit, zu verstehen, einfach auf mein Gegenüber übertragen. Den Artikel von David gibt es unter
http://www.stardust-archiv.de/Artikel/autist.html


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8 *** Peacecounts - Friedensmacher bekannt machen
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Das Projekt Peacecounts hat zum Ziel weltweit beispielhafte Friedensprojekte zu porträtieren und bekannt zu machen. Peacecounts wurde von Michael Gleich aus München gegründet. In der Sektion "Deutschland" findet sich zwar ein aus meiner Sicht verunglückter Link zu einem Herrn OM C. Parkin. (Die Message des Herrn "äußerer Frieden folgt innerem Frieden" ist ja gut und richtig, aber wahrlich nicht neu. Und die erleuchtete Homepage jagt mir spirituelle Gruselschauer über den Rücken ;o) Aber abgesehen davon finden sich auf der Homepage wirklich schöne Texte zu Friedensprojekten rund um die Welt.
Und hier gibts eine CD mit 10 beispielhaften Projekten aus Peacecounts zu erwerben... http://shop.friedenspaedagogik.de/detail.php?wg=Restposten&id=pc01

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9 *** Audio-Interview (MP3) mit Bischoff Desmond Tutu zu "Global Healing and Reconciliation" (ms)
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Inspirierend und bewegend, mehr gibt´s dazu nicht zu sagen, reinhören...
http://www.wie.org/features/bonus/tutu.m3u?ecp=AR-20


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10 *** Familienfreizeit Gewaltfreie Kommunikation - Nachlese und Vorschau
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Im August 05 haben wir gemeinsam die erste Familienfreizeit zur Gewaltfreien Kommunikation in Deutschland veranstaltet. Unter dem Motto "Familien als Lebensbereicherungsgemeinschaften" haben 17 Familien mit insgesamt über 60 Personen gemeinsam gearbeitet, gefeiert, getrauert. Für uns war es eine enorm bereichernde Zeit. Gundi Gaschler (www.giraffentraum.de) hat dazu einen Erfahrungsbericht geschrieben, der im Newsletter des Netzwerks Gewaltfreie Kommunikation München abgedruckt war und bei uns auch online nachzulesen ist:
http://www.visionenundwege.de/projektbeschreibungen/familienfreizeit_nachlese.htm
Wegen der großen Nachfrage gibt es in disem Jahr zwei Famienfreizeiten und zwar vom 12. - 18 August und vom 20. - 27. August 06 (weitgehend ausgebucht!). Beide Seminare finden wieder auf dem hohen Hagen bei Göttingen statt. Detaillierte Informationen dazu gibt es in Kürze unter http://www.visionenundwege.de. Voranmeldungen nehmen wir schon jetzt per Email entgegehn (mailto:info@visionenundwege.de). Wir empfehlen eine schnelle Anmeldung.

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11 *** Soziokratietraining für GFK-Engagierte
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Im letzten Newsletter haben wir bereits auf die Soziokratie hingewiesen. Die Soziokratie bietet Strukturen und Hilfsmittel, die zum einen mit dem Wertesystem der GFK vereinbar sind und zum anderen, was ja auch nicht unwichtig ist, seit über 15 Jahren praktisch erprobt und erfolgreich sind. Sie liefert ein Organisationsmodell, das eine funktionale Hierarchie ohne "Macht-über-Menschen" ermöglicht. Nach den bisherigen Erfahrungen, die wir und das internationale Netzwerk der Gewaltfreien Kommunikation gesammelt haben, scheint Soziokratie gut geeignet, den Aufbau lebensbereichernder und nachhaltig lebensfähiger Organisationen zu unterstützen. Mittlerweile hat in Deutschland in München der erste Soziokratieworkshop stattgefunden, weitere werden folgen. Außerdem hat Isabell Peters jetzt auch umfangreiche Materialien auf Deutsch übersetzt, zu finden unter http://www.cnvc.org/sociocracy.htm#german.

Das nächte Soziokratietraining für GFK-Kreise findet statt vom 29.-31.3.06 im Lebensgarten Steyerberg.
http://www.lebensgarten.de/buchen/soziokratie.html


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12 *** Seminare, Fort- und ausbildungen 2006 (ms + gr)
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Einführungsseminar Gewaltfreie Kommunikation
vom 10. - 11. März 06
Was Sie als nächstes sagen, könnte die Welt verändern...
Ein Schnupperabend und Seminar mit Marianne Sikor
Ort: Augsburg, Evang. Bildungswerk Augsburg http://www.institut-sikor.de/nvc/nvc_seminare.htm

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Vertiefungstage Gewaltfreie Kommunikation "Wie werde ich mein bester Freund?"
vom 15. - 19. März 06
Für alle, die ihren besten Freund immer um sich haben wollen.
Mit Gerhard Rothhaupt und Kirsten Kristensen (DK)
Ort: Göttingen, Gerhard Mercker Begegnungszentrum http://www.visionenundwege.de/info/bestfriend0306.htm

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Einführungsseminar Gewaltfreie Kommunikation
vom 22.-23. April 06
Gewaltfreie Kommunikation kennen lernen und erproben
Mit Gerhard Rothhaupt
Ort: Göttingen
http://www.visionenundwege.de/info/einfuehrung_22042006.htm

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Sommertraining - eine experimentelle Woche GFK leben, lernen, üben...
vom 17.-21. Juli 2006, Montag ab 13.00 bis Freitag 13.00

Raum: Raum Odenwald
http://www.institut-sikor.de/nvc/nvc_sommertraining.htm

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Familienfreizeit Gewaltfreie Kommunikation "Familien als Lebensbereicherungsgemeinschaften"
12. - 18. August und 20. - 27. August 06
Eine Gelegenheit mit der ganzen Familie Gewaltfreie Kommunikation zu praktizieren.
Ort: Haus Hoher Hagen bei Göttingen
Bitte bald anmelden! Vormerkung unter mailto:info@visionenundwege.de?subject=Familienfreizeit06

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Aufbaumodul Mediation - auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation
Anerkannt nach den Standards des Bundesverband Mediation
Beginn: 20. - 22. Oktober 2006
Ort: Seminarhaus Integra (Dinkelscherben / Augsburg)
Trainer: Markus Sikor
http://www.institut-sikor.de/seminare/AufbaumodulMediation.htm

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Basis-Ausbildung Gewaltfreie Kommunikation
Beginn: 24.-26. November 2006
Ort: München / Augsburg (Seminarhaus am Ammersee)
TrainerInnen: Marianne Sikor, Markus Sikor und AssistentInnen
http://www.institut-sikor.de/nvc/nvc_ausbildung_integra.htm

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Wir wünschen Euch einen schönen Frühling!
Herzliche Grüße
Markus Sikor, Gerhard Rothhaupt


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Institut Sikor. mediation training
Am Heugärtle 33
86916 Kaufering
Telefon: ++49 - (0)8191 - 970 746-0 (Büro, AB), Fax: -1
Skype: "markussikor"
Internet: http://www.institut-sikor.de
E-Mail: info@institut-sikor.de

Visionen und Wege
Dr. Gerhard Rothhaupt
Reinholdstr. 14
37083 Göttingen
Telefon: ++49 - (0)551 - 77 99 7
Internet: http://www.visionenundwege.de
E-Mail: info@visionenundwege.de